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Epoche: Literatur der DDR (1950-1990)

Von Nicole Terhorst am 20. Dezember 2011 veröffentlicht. Kommentare (0)

Nach der Aufteilung Deutschlands in Ost und West konnte man die Unterschiede natürlich auch in der Literatur feststellen. Generell kann man sagen, dass die DDR-Schriftsteller sich mehr mit der Vergangenheit auseinander gesetzt haben (Verarbeitung) als ihre Kollegen in der BRD (Verdrängung).

Die erste literarische Phase in der DDR-Literatur kann man auf 1950-1961 festlegen und Aufbauliteratur nennen. Das Thema Antifaschismus war vorherrschend und somit wandten sich alle gutgläubig dem Sozialismus zu, um den Faschismus des zweiten Weltkrieges endgültig zu beenden.

Der sozialistische Realismus war eine Stilrichtung, die die in der Sowjetischen Union entstand und dann in der DDR eingeführt wurde. Der Bitterfelder Weg war als Programmatik die Vorgabe für die Literaturproduktion in der DDR.

Die nächste literarische Phase in der DDR nennt sich Ankunftsliteratur und handelte meist von der Ankunft im Sozialismus, um die Bürger der DDR zu sozialistischen Persönlichkeiten zu erziehen.

Gegen Ende der DDR (ca. ab 1971) hörte man Kritik am Sozialismus, besonders als Wolf Biermann die Einreise in die DDR 1976 verweigert wurde. Das endete in einer Massenabwanderung in den Westen und entwickelte sich weiter mithilfe von Demonstartionen und Forderungen, sodass 1989 zum ersten Mal die Mauer wieder geöffnet wurde.

Hier noch eine Auflistung der Autoren, Werke und literarischen Gattungen der DDR:

Die Vorgänger- und Nachfolger-Epochen findest Du hier:

Nachkriegsliteratur (1945-1950)

Literatur der BRD (1950-1990)

Hier geht's zu der Übersicht aller Epochen

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