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Wichtige Begriffe im Thema „Evolution des Menschen“:

Celebralisation: Größenzunahme, Leistungsfähigkeits- und Komplexitätsfähigkeit des menschlichen Gehirns.

Mosaikevolution: Evolution des Menschen, die aus vielen kleinen nicht regelmäßig oder zeitgleich ablaufenden Veränderungen besteht.

Bipedie: der aufrechte Gang.

Horizontaler Informationsfluss: Informationsfluss innerhalb einer Generation durch Kommunikation, Kultur und Tradition.

Vertikaler Informationsfluss: Informationsfluss zwischen den Generationen, beispielsweise von Eltern zu Kindern.

Dryopithecinen: Menschenformen aus Afrika und Europa (lebten vor 25-9 Millionen Jahren)

Prähominine: „Vormenschen“

Australopithecinen: Gruppe von „Vormenschen“

Ardipithecus ramidus, Australopithecus afarensis,Australopithecus anamensis, Australopithecus africanus, Australopithecus boser und Australopithecus robustus: Vormenschen

Euhominine: „Frühmenschen“

Homo habilis, Homo rudolfensis: Frühmenschen

Multiregionales Modell und Arche-Noah-Modell: Modelle zur Erklärung des Ursprungs des modernen Menschen.

Die kulturelle und die biologische Evolution des Menschen

die mit dem aufrechten Gang verknüpfte Entwicklung universell verwendbarer Greifhände enwickelten sich im Laufe der Evolution des Menschen zum „Kulturorgan“ und die Celebralisation (Größenzunahme, Leistungsfähigkeits- und Komplexitätsfähigkeit des menschlichen Gehirns) sind biologische Grundlagen der menschlichen Kulturfähigkeit. Diese Faktoren gehören zur biologischen Evolution. 

Die Evolution des Menschen ist eine Mosaikevolution, da sich der aufrechte Gang (Bipedie) sowie Celebralisation mit unterschiedlicher Geschwindigkeit entwickeln. Die kulturelle Evolution: im Gegensatz zur biologischen Evolution des Menschen verläuft der Informationsfluss in der kulturellen Evolution horizontal in der gesamten Population und nicht vertikal (von Eltern zu Kindern). Aus Erfahrung erworbene Kenntnisse werden weitergegeben, Tradition und Kultur entstehen. Sprache und Schrift, Werkzeugerfindung sowie Kunstwerke ließen den Menschen im Laufe der Evolution des Menschen seine Umwelt verändern und den eigenen Bedürfnissen anpassen. Der Zwang zur Anpassung an die Umwelt, aus der biologischen Evolution des Menschen bekannt, ist bei der kulturellen Evolution umgekehrt. 

Kulturen können mutieren. Moden und Ideen breiten sich ähnlich dynamisch aus wie neue Allele, sie werden nicht vererbt, sondern von jedem Individuum neu erlernt. Die Erfindung des Ackerbaus und der Viehzucht veränderte in der Jungsteinzeit auch die Selektionsdrücke, es gab Konsequenzen für Gesundheit und Lebenserwartung. Aufgrund dauernd verfügbarer Nahrung und Sesshaftigkeit nahm und nimmt das Bevölkerungswachstum zu.



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