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Definition: Genpool

Der Genpool ist an sich im Großen und Ganzen die Gesamtheit aller Gene und Genvariationen einer Population. Es handelt sich dabei um Allele, welche auf den Genen liegen. Ein Allel ist die Ausprägung eines Gens und befindet sich auf einem bestimmten Punkt auf einem Chromosom. Jede Population hat Gene, beziehungsweise Allele, zur Verfügung, die untereinander Generation für Generation ausgetauscht werden, um sich ihrer Umwelt optimal anzupassen. 

Das „Händigkeits-Gen“ als Beispiel für den Genpool und Diversität

Wenn es ein Gen gibt, beispielsweise ein Gen für die Händigkeit – oder wie man das nennen mag -, und es gibt in einer Population von Menschen beispielsweise nur ein Rechtshändergen, dann nennt man das monomorph. Das Beispiel weicht zwar von dem ab, was wir in Populationen von Tieren wirklich finden, aber es hilft, um die Begriffe polymorph und monomorph zu verstehen. Also haben wir ein Händigkeits-Gen, welches nur das Allel „Rechtshänder“ enthält, sind alle Individuen in dieser Population Rechtshänder. Gibt es das Händigkeits-Gen mit den Allelen „Rechtshänder“ und „Linkshänder“, dann ist das Gen polymorph. Es gibt also bei Rekombination der Gene – also wenn Nachkommen zur Welt kommen – die Möglichkeit, dass das Kind oder das neu entstehende Individuum ein Rechtshänder oder ein Linkshänder ist. Das funktioniert natürlich auch bei Augenfarben. Wenn die Mutter und der Vater beide dominant braunäugig sind, sind ihre Augenfarben-Gene sozusagen möglicherweise trotzdem polymorph Durch rezessive Vererbung kann das Kind dennoch blaue oder grüne Augen haben. Sind beide rezessiv braunäugig, ist das wahrscheinlich ein monomorphes Gen und der Genpool ist variationsarm. Das bedeutet, dass alle Nachkommen dann braune Augen haben werden.



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