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Ökologische Beziehungen

selbst wenn man die Ansprüche eines Lebewesens an die unbelebte Umwelt sehr genau kennt, reicht das weder aus, um die ökologische Nische ausreichend zu bestimmen, noch reicht es aus, sein Vorkommen in der Natur vollständig vorherzusagen. Die Wirkung abiotischer und biotischer Ökofaktoren auf ein Individuum oder auf eine Art hat nicht nur mit den unbelebten Faktoren der Umwelt zu tun, sondern auch mit den Wechselwirkungen und den Beziehungen zwischen den Lebewesen. Das Thema ökologische Beziehungen aus dem Bereich der Ökologie in der Kategorie Biologie hat mit der Dynamik von Populationen zu tun, mit Parasitismus, Symbiose und Konkurrenz, sowie auch mit der Bedeutung der Ökofaktoren “Nahrung” und “Fressfeinden”.


Parasiten, Symbionten, Konkurrenten und Fressfeinde im Überblick


Parasiten oder auch Schmarotzer sind Lebewesen, die von anderen Lebewesen Nahrung beziehen, ohne sie zu töten. Die meisten Parasiten sind auf bestimmte Wirte spezialisiert. Es gibt Ektoparasiten und Endoparasiten oder auch Außenschmarotzer und Innenschmarotzer. Ektoparasiten halten sich außen am Wirt fest und Endoparasiten dringen in den Wirt ein. Parasiten versuchen im Groben gesehen, an Stoffe des Wirts zu gelangen, sich zu vermehren und den Wirt auch wieder zu verlassen.

Symbionten sind Lebewesen, die zu verschiedenen Arten gehören, dennoch miteinander interagieren und einen wechselseitigen Nutzen voneinander haben. Sie sind voneinander abhängig und schaden sich nicht. Viele Symbiosen beruhen darauf, dass Stoffwechselleistungen ergänzt oder einseitige Spezialisierungen ausgeglichen werden.

Konkurrenten leben in einem ständigen Wettbewerb. Lebewesen, die miteinander im Wettbewerb um einen Faktor stehen, sind Konkurrenten. Der Faktor wird damit zur Ressourcen und die Ressource wird, je nach Konkurrenz, knapp. Konkurrenz besteht nicht zwischen den Angehörigen verschiedener Arten, sondern auch unter Artgenossen.

Beinahe alle Lebewesen können Fressfeinde für andere sein oder zur Beute für Fressfeinde werden. Pflanzenfressende Tiere sind Fressfeinde für Pflanzen und fleischfressende Tiere sind Fressfeinde für jeweils kleinere Tiere. Man unterscheidet zwei Typen von Fressfeinden: einerseits die Räuber oder Beutegreifer, welche andere Lebewesen töten und fressen, und Pflanzenfresser, welche meist nur Teile von Pflanzen fressen oben, ohne ihre pflanzliche Beute dabei zu töten. Pflanzen wachsen in der Regel nach, nachdem ein Pflanzenfresser sich an ihnen genährt hat.


Die ökologische Beziehung, die für den einen gut und den anderen schlecht ist: Der Parasitismus


 

die Umwelt eines Parasiten ist ein Lebewesen. Aus dieser Besonderheit ergeben sich auch besondere Anpassungen in ihrem Körperbau. Es gibt Haft-und Klammerorgane, welche verhindern, dass die Parasiten den Wirt verlieren, was in der Regel den Tod des Parasiten zur Folge hätte.

Parasitismus, Rolle des Parasiten

 

 Eine Mistel (ein pflanzlicher Parasit an Bäumen als Wirt) hast keine Wurzeln. Außerdem gibt es große Zahlen von Eier und eine komplizierte Übertragung- und Entwicklungsweise der Parasiten, was die Fortpflanzung und das Auffinden eines Wirts sichern soll. Die eben genannte Liste ist ein Beispiel für einen Halbschmarotzer. Sie ist zur Photosynthese fähig und entzieht dem Baum, auf dem sie wächst, nur Wasser. Flöhe und Läuse beispielsweise leben komplett von Wasser und Blut ihres Wirts. Außerdem gibt es Übergänge zwischen verschiedenen ökologischen Beziehungen zwischen Lebewesen. Eine Bremse beispielsweise kann ein Parasit und gleichzeitig ein Räuber sein. Wenn eine Bremse an einem Säugetier Blut saugt, ist sie ein Parasit. Saugt die Bremse aber eine Insektenlarve vollkommen aus, entspricht sie einem Räuber. Außerdem gibt es noch die Parasitenähnlichen, auch Parasitoide genannt. Sie verschonen zuerst die lebenswichtigen Organe des Wirts, töten ihn am Ende ihrer Entwicklung aber doch.


Die ökologische Beziehung, welche für beide Partner gut ist: Die Symbiose


den größten Teil der Biomasse auf der Erde stellen Symbionten! Nahezu alle Bäume und Sträucher, viele Gräser sind auf Besteuerung durch Tiere angewiesen. Man spricht von Samenpflanzen. Ein wechselseitiger Nutzen heißt Symbiose. Wie in der Geschichte von dem Bienchen und den Blümchen funktioniert die Symbiose in der wirklichen Welt. Hauptsächlich Pflanzen sind Symbionten, aber auch Wimpertiere oder Algen gehören dazu. Wimpertiere oder Algen heften sich an Rehe oder Faultiere beispielsweise und ernähren sich von dem, was im Fell des Rehs oder des Faultiers ist. Dadurch erhalten die großen Tiere eine Reinigung des Fells und profitieren davon.

Symbiose Symbiont


Zurück zur Pflanzenwelt: Flechten sind eine Symbiose von Pilzen und Algen. Sie ähneln keinem der Partner mehr und werden deshalb oft als eine eigene Verwandtschaftsgruppe betrachtet. Der Flechtenkörper wird als Thallus bezeichnet. Die Symbiose erweitert die ökologischen Möglichkeiten beider Partner: Sie können Felsen, Baumrinde, Holz oder Boden besiedeln und sich über Wüsten, arktische und alpiner Lebensräume verbreiten, in denen sie sich einzeln als Pilz oder als Alge nicht behaupten könnte.

Die Übertragung von Pollen durch Insekten, Vögel oder Fledermäuse wird uns kaum als Symbiose bewusst, hat aber eine große ökologische Bedeutung. Ohne die so genannte „Fremdbestäubung“ könnten viele pflanzliche Nachkommen nicht existieren.

Etwa 90 % aller Pflanzenarten ist fähig, eine Symbiose von Pilz und Pflanze zu machen. Pilzhyphen um Spinnen die Pflanzenwurzeln mantelartig oder dringen sogar in deren Zellen ein. Die Pilzhyphen übernehmen dabei die Aufgabe der Wurzelhaare und dafür erhalten sie Fotosynthese Produkte.


Die ökologische Beziehung zwischen Arten und gleichartigen Lebewesen: Die Konkurrenz, welche für beide Partner unvorteilhaft ist:


meistens wirken Tiere direkt auf Konkurrenten ein. Besonders bei Nahrungskonkurrenz kann es zu kämpfen oder Duellen zwischen zwei Konkurrenten kommen, sodass letzten Endes nur eines der beiden Lebewesen an die Nahrungsquelle kommt. Das geschieht häufig bei Fleischpresser. Unter Pflanzen ist der Konkurrenzkampf weniger spektakulär, dennoch gibt es ihn. Alle Pflanzen brauchen Licht und Wasser, sowie Mineralien oder auch Ionen. Zu viele Pflanzen auf zu wenig Raum konkurrieren um diese Faktoren. Es gibt Pflanzen, die konkurrierende Arten unterdrücken, indem Sie Stoffe ausscheiden, die auf andere Pflanzen hemmend wirken. Man spricht von Hemmstofen. Unter den Nachkommen intensiv konkurrierende Arten sind jeweils diejenigen Nachkommen im Vorteil, deren Merkmale eine abweichende Lebensweise erlauben. In diesem Bereich der ökologischen Beziehungen zwischen Lebewesen, im Bereich der Konkurrenz lässt sich die aufspaltende Selektion oder auch die gerichtete Selektion deutlich im wirklichen Leben ohne Theorie der Biologie erkennen. Aber auch das veränderte Anpassen an die ökologische Nische muss nicht zwischen verschiedenen Arten von Vorteil sein, das gibt es sogar bei derselben Art und bei derselben Rasse. Artgenossen ermöglichen die geschlechtliche Fortpflanzung und bieten als Sozialpartnerschutz, Sicherheit und Chancen zum lernen, dennoch konkurrieren Sie. Es gibt Abgrenzung von Revieren und eine mehr oder minder deutliche Abgrenzung und Verschiedenheit zwischen den Geschlechtern, hier spricht man von Sexualdimorphismus. Diese „Regeln der Natur“ dienen der Abschwächung von Konkurrenz.


Konkurrenz als ökologische Beziehung



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