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Sonnenblätter stichwortartig

  • brauchen höhere Belichtungsstärken als Schattenblätter um zu fotosynthetisieren
  • besitzen weniger Chlorophyll, da Wasser der limitierende Faktor ist; mehr Chloroplasten würden zu
  • mehr Leistung verhelfen, aber durch den Wassermangel ist dies nicht möglich
  • erscheinen dadurch hellgrüner
  • größere Intrazellularräume, damit sich Schwammgewebe bei guter Wasserversorgung ausbreiten

kann

  • besondere Verdichtungeseinrichtungen: Cuticula und Palisadengewebe und tote Haare dämpfen die Wasserabsorption, eingeschlüpfte Spaltöffnungen
  • Palisadengewebe dichter: dickere, derbere Blätter

Das Sonnenblatt zusammengefasst

ein Sonnenblatt braucht höhere Belichtungsstärken als ein Schattenblatt, um zur Fotosynthese die sie ihren. Fotosynthese kann nur bei ausreichend Licht stattfinden. Sonnenblätter besitzen weniger Chlorophyll („gründer Farbstoff im Blatt“), da Wasser einer der limitieren Faktoren ist. Zwar würden mehr Chloroplasten zu mehr Leistung verhelfen, aber durch den Wassermangel durch intensive Lichteinstrahlung ist das nicht möglich.

Sonnenblatt Beschreibung

 Daher ist auch der Farbstoff Chlorophyll an diese Bedingungen angepasst oder auch modifiziert. Sonnenblätter erscheinen durch das Fehlen dieses Farbstoffes heller. In der Regel sind Sonnenblätter hellgrün und Schattenblätter Dunkelgrün. Sonnenblätter haben große Interzellularräume. Diese großen Interzellularen dienen dazu, dass sich das Schwammgewe bei guter Wasserversorgung ausreichend ausbreiten kann. Im Grunde handelt es sich bei den großen Interzellular Räumen oder –Zellen große Hohlräume. Außerdem hat ein Sonnenblatt eine besondere Einrichtung zur Verdichtung: die Wasserabsorption wird von der Cutikula, dem Palisadengewebe oder auch von toten Haaren und Festigungselementen und –Gewebe gedämpft. Außerdem ist das Palisadengewebe dichter. Im Großen und Ganzen sind Sonnenblätter dickere und derbere Blätter als ein Schattenblatt.

Schattenblätter

  • fangen schon bei wenig Belichtung an zu fotosynthetisieren
  • brauchen mehr Chlorophyll
  • flache Ausbreitung, erscheinen dunkelgrün
  • limitierender Faktor ist Licht, Wasser is ausreichend vorhanden, bentigen deshalb keine besonderen Verdunstungseinrichtungen
  • Schwammgewebe dünner, da wenig Wasser gespeichert werden muss → niedrige Transpiration
  • Licht wird reflektiert, so dass möglichst viel spärliches Licht aufgefangen wird
  • können auch Cuticula zur Stabilisation besitzen
  • mehr Pigmente

Das Schattenblatt zusammengefasst

 Schattenblätter sind sehr empfindlich auf Belichtung. Schon bei wenig Belichtung fangen Sie an, Fotosynthese zu betreiben. Sie brauchen auch deutlich mehr vom „grünen Farbstoff“ Chlorophyll, da wenig Licht vorhanden ist. Sie haben ausreichend Wasserversorgung, zumindest im Vergleich mit der Austrocknungsgefahr bei der Lichteinstrahlung, daher gibt es auch keine Austrocknungsgefahr oder eine Energie-Verschwendungs-Gefahr durch einen zu hohen Anteil an Chlorophyll. Ein Schattenblatt hat eine flache Ausbreitung und erscheint etwas dunkler als ein Sonnenblatt. Das Schattenblatt Allgemein gesehen sind Schattenblätter Dunkelgrün. Der am stärksten limitierende Faktor ist das Licht. Wasser ist immer ausreichend vorhanden, daher gibt es bei Schattenblättern keine besonderen Verdunstungseinrichtungen wie beispielsweise Weiße Härchen an den Stromata.  Das Schwammgewebe eines Schattenblattes ist dünner, da wenig Wasser gespeichert werden muss. Es gibt sehr wenig Transpiration. Licht würde reflektiert werden, aber das ist nicht gut für Schattenblätter. Im Allgemeinen wird ein Teil des Lichtes dennoch reflektiert, sodass möglichst vie spärliches, also brauchbares sozusagen, Licht aufgefangen und beibehalten wird. Schattenblätter sind durch ihre dünne Konsistenz etwas instabil, un daher nutzen sie auch die wachsschicht-artige Kutikula zur Stabilisation, wenn es nötig ist. Schattenblätter haben im großen und Ganzen mehr Pigmente als Sonnenblätter.


Der Vergleich zwischen Sonnenblatt und Schattenblatt

bei manchen Pflanzen, besonders bei Laubbäumen, entscheidet sich erst während der Blattentwicklung unter dem modifizierten Einfluss des lichtes, ob sich ein Blatt auf starke Lichteinstrahlung oder auf schwaches Licht spezialisiert. Sonnenblätter sind an warme, nicht reiche Standorte angepasst und im Vergleich dazu sind Schattenblätter an kühlen, lichtarmen Standorten besser aufgehoben. Sonnenblätter sind klein, kommen aber zahlreich an Laubbäumen vor. Schattenblätter sind große Laubblätter, um möglichst viel Sonnenlicht einfangen zu können. Die Kutikula der Sonnenblätter ist dick und hat eine wachsartige Konsistenz. Das ist von Vorteil, um Wasserverdunstung zu minimieren oder gar zu vermeiden. 

Da die Sonneneinstrahlung auf Schattenpflanze und auf Schattenblätter in der Regel sehr gering ist, ist die Cutikula von Schattenblättern dementsprechend auch eher dünn. Es ist nicht nötig, ein Schattenblatt vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und damit verbundener Verdunstung des wichtigen Wassers im Blatt, zu schützen. Sonnenblätter haben sehr, sehr viele Chloroplasten, was bedeutet, dass sehr viel Fotosynthese Produkte entstehen können, da sehr viel Fotosynthese und Energieumwandlung betrieben werden kann. Im Vergleich dazu haben Schattenblätter deutlich weniger Chloroplasten und das liegt daran, dass durch weniger Lichteinstrahlung auch weniger Verwendung dieser grünen Energiekraftwerke benötigt wird. Sehr auffallend bei Sonnenblättern im Vergleich zu Schattenblättern ist auch die Größe von Palisaden- und Schwammgewebe: ein Sonnenblatt hat ein dickes Palisaden- und Schwammgewebe aufgrund der hohen Anzahl an Chloroplasten. Die Chloroplasten müssen irgendwo untergebracht werden, in diesem Fall sind es diese beiden Gewebe. 

Schattenblätter haben in den meisten Fällen ein deutlich kleineres Palisaden- und Schwammgewebe. Dies liegt natürlich auch wieder daran, dass es weniger Bedarf an Fotosynthese und somit auch weniger Chloroplasten, bzw. Bedarf an Unterbringung der Chloroplasten, gibt. Der letzte Punkt, der im Bereich der Sonnenblätter und Schattenblätter angesprochen werden sollte, bezieht sich schon gleich auf das Thema der Sonnenpflanzen und der Schattenpflanzen. Die Wurzeln der Sonnenpflanzen sind tief, um an möglichst viel Wasser aus tieferen Schichten zu gelangen. Schattenpflanzen haben flache Wurzeln. Je mehr Sonnen- bzw. Schattenblätter  ein Laubbaum hat, also je nachdem, wie sein Standort ist, je mehr ist der Baum natürlich auch nach der jeweiligen Sorte von Wurzeln strebt und diese Art von Wurzeln wachsen modifizierend. Man spricht bei diesem verändern der Wurzeln durch die Standortbedingungen des Baums von Modifikation. Aber die Themenmodifikation und auch das Thema Lichtpflanze und Schattenpflanze haben eigene Seiten auf oberprima.com und gehören nicht exakt zu diesem Thema.



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