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Verwandtschaft testen: Der Präzipitintest

Ein Präzipitintest läuft folgender Maßen ab: zunächst wird eine Blutprobe des zu untersuchenden Tieres genommen. Aus dieser Blutprobe muss ein Serum gewonnen werden. Das gewonnene Serum soll einem Testtier injiziert werden. Das Testtier bildet Antikörper gegen die fremden Eiweiße des Blutserum des zu untersuchenden Tieres. Nach einigen Tagen wird dem Test hier wieder Blut entnommen und daraus erneut Serum gewonnen. Dieses Serum enthält Antikörper. Dieses Serum mit den Antikörpern wird nun dem ursprünglichen Serum hinzugefügt. Es entsteht eine Präzipation, also eine Verklumpung zwischen dem Serum mit den Antikörpern und dem ursprünglichen Serum. Diese Verklumpung (Präzipitation) wird als Messwert benutzt. Sie stärker die verklungen ist, desto näher sind die Tiere miteinander verwandt.

Ein Beispiel:

einem Pferd wird eine Blutprobe entnommen. Diese Blutprobe wird zu einem Serum gemacht, und einem Kaninchen injiziert. Das Kaninchen Bildes fast gar keine Antikörper gegen das Blutserum des Pferdes. Dem Kaninchen wird nun Blut abgenommen und dieses Blutserum wird dem Ursprungsserum des Pferdes hinzugefügt. Da fast gar keine Antikörper vorhanden sind, gibt es nahezu gar keine Präzipation. Die Tiere sind also nicht wirklich miteinander verwandt.

DNA-Hybridisierung: Wie groß ist die Verwandtschaft zwischen Mensch und Affe?

Der grobe Ablauf  der DNA-Hybridisierung: Die DNA von Mensch und Affe wird bei der jeweils benötigten Temperatur geschmolzen. Die Einzelstränge werden unter Abkühlung wieder zusammengeführt. Jedoch ist ein Einzelstrang vom Affen und einer vom Menschen. Je nachdem zu wieviel Prozent die DNA-Stränge komplementär zueinander sind, sind Mensch und Affe nah mit einander verwandt. In diesem Fall sind die beiden DNA Stränge zu ca. 98% komplementär zueinander, was eine nahe Verwandtschaft zeigt.



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