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In diesem Video erkläre ich euch wann und wie man Present-Tenses für die Zukunft benutzen kann.

Fangen wir mit dem Present Progressive bzw. Continuous an:

Erst einmal müssen wir klären was eigentlich der Unterschied ist zwischen Progressive und Continuous. Ganz einfach: Es gibt keinen! Es handelt sich dabei um genau dasselbe. Früher wurde allerdings häufiger der Ausdruck Continuous verwendet. Heute ist „Present Progressive“ geläufiger.

Das Present Progressive (die Zeitform mit dem -ing) kann sich nicht nur auf ein Ereignis beziehen, das genau zum Zeitpunkt des Sprechens passiert, sondern auch auf Geschehnisse Bezug nehmen, die sich erst in der Zukunft ereignen. Merke Dir gerade für den Grammatikunterricht der 9. und 10. Klasse dafür bitte das Wort arrangement - Verabredung. Du wirst an den folgenden Beispielen sehen, dass die zukünftigen Ereignisse im konkreten oder im umfassenderen Sinne zuvor geplant und verabredet worden sein müssen:

- Brian is playing football on Monday afternoon. - Brian wird am Montag Nachmittag Fußball spielen … Dass er genau an diesem Tag ein Match plant, ist natürlich zuvor von Seiten seines Vereins geplant worden. Aber auch wenn er sich einfach nur mit ein paar Kumpels trifft, haben die sich miteinander verabredet. Also: Arrangement auf ganzer Linie!

- He is going to hospital on Tuesday afternoon … Brian hat im Krankenhaus einen Termin abgesprochen, daher musst Du

  das „Arrangement Future“ in Gestalt des Present Perfect wählen.

- He is having a candlelight dinner with Pia on Friday … Und auch das Candlelight Dinner hat er natürlich mit Pia verabredet.

- My dad is picking me up at the airport at 9 o’clock. - Mein Vater holt mich um 9 Uhr am Flughafen ab. Da die voraus-

  sichtliche Landezeit des Flugzeugs im Vorfeld bekannt ist, kann man auch die Abholzeit gut imVoraus planen.

Das will-future ist bei all diesen arrangements absolut tabu! Also bitte nicht: *My dad will pick me up at the airport. Natürlich würde es in England und Amerika verstanden werden, aber Verabredungen in der Zukunft und -ing gehören einfach untrennbar zusammen. Daher gäbe es in Klassenarbeiten auch einen satten Grammatikfehler, wenn Du Dich in all diesen für das will-future oder das simple present entschieden hättest …

Aber auch mit dem simple present kann man Zukünftiges ausdrücken - allerdings geht’s nun in die Welt der Kinos, Bahnhöfe und Flughäfen … Denn das simple present wird auch gerne als timetable future bezeichnet und drückt aus, wann in der Zukunft ein bestimmter Zug abfahren, eine Kinovorstellung beginnen oder ein Flugzeug starten wird:

- The train to Munich Central departs at 9:35, track number 14. - Der Zug nach MünchenHbf fährt um 9:35 von Gleis 14 ab.

- When does the film begin? Bitte nicht: *When will the film begin?, denn auch die Kinofilme beginnen in gewisser Weise

  „fahrplanmäßig“ zu einer bestimmten Zeit. Und das schreit geradezu nach dem simple present als timetable future!


Wann verwenden wir das Present Progressive?

Wir verwenden das Present Progressive,…

- wenn etwas passiert im Moment des Sprechens.

- “around the time”

- wenn sich etwas ändert.

Wir bilden das Present Progressive mit

Der “to be”-Form+“Infinitiv des Verbs”-ing

Signalwörter für das Present Progressive gibt es auch. Es sind untere anderem:

Now, at the moment, Look!, Listen!

Nun können wir es auch anwenden um etwas in der Zukunft auszudrücken:

Wenn wir über etwas reden was bereits vereinbart ist, benutzen wir das Present Progressive.

Beispiel:

Brian’s diary for next week.

“He is playing football on Monday afternoon.

He is going to the hospital on Tuesday evening.

He is having a candlelight dinner with Pia on Friday.”

Hier könnt ihr sehen dass bereits alles vorher bereits vereinbart ist. Er hat es bereits in sein Tagebuch geschrieben und es steht fest.

Weiteres Beispiel:

A: “What are you doing tomorrow evening?” (not ‘what do you do?’)

B: “I’m going to the cinema.” (not ‘I go’)

In dieser Unterhaltung wird gefragt was Person B morgen Abend vorhat. Es steht bereits fest das er ins Kino geht. 

A: “John is coming tomorrow”

B: “Oh, is he? What time is he arriving?”

Auch hier sehen wir, es wird danach gefragt was bereits vereinbart ist.

Daher auch noch eine Zusatzinformation: Wir benutzen NICHT “will”, wenn bereits etwas vereinbart ist.

Beispiel:

“What are you doing this evening?” (not ‘What will you do?’)

Nun kommen wir zum Simple Present:

Wir bilden das Simple Present mit dem Personalpronomen plus dem Infinitiv des Verbs.

Das Personalpronomen könnte sein: Ich, du, er, sie, es, wir etc.

Beispiele:

Idrive.

Youdrive.

He/she/it drives.

We / are / theydrive.

Wenn es sich um „He“, „she“ oder „it“ handelt gibt es den einfachen Merksatz: “He/she/it s muss mit!”

Wir hängen also einfach ein „s“ an das Verb ran!

Doch wann verwenden wir es nun?

Wir benutzen das Simple Present,… 

 - wenn wir über etwas allgemein gültiges reden.

- wenn sich etwas regelmäßig wiederholt.

Wir können aber auch das Simple Present für Abläufe in der Zukunft verwenden. Dabei handelt es sich um meistens um Zeiten von Zügen und Bussen:

Wir benutzen das Simple Present für Zeit- und Fahrpläne + Programmen.

Beispiele:

“What time does the film begin?”

Hier wird nach dem Kino bzw. Fernsehprogramm gefragt.

“The train leaves Berlin at 11 pm and arrives Munich at 4 am.”

Auch in diesem Satz geht es um den Fahrplan von einem Zug.

“The handball match starts at 8 o’clock.”

Das letzte Beispiel bezieht sich auf ein Handballspiel bzw. wann es startet.

Allgemein können wir also sagen, dass wir das Simple Present benutzen Situationen die starten werden.


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