Hier gehts zu den besten Videos zu dem Thema Simple Present


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In diesem Video zeige ich euch wie man das Simple Present bildet und verwendet.

Bildung

Das Simple Present bildet man, in dem man die Personalpronomen I, you, he/she/it im Singular oder die im Plural we/you/they mit dem Infinitiv des Verbs kombiniert. Also beispielsweise: „I drive“ oder auch „we drive“, denn zusammen macht das Cruisen, wie man Autofahrten junger Leute ins Blaue, einfach nur aus Spaß und um das Gemeinschaftsgefühl zu genießen, doch viel mehr Spaß. Aber eine kleine Ausnahme gibt es - die Ausnahme scheint unbedeutend, ist aber eine große Fehlerquelle in Klassenarbeiten: Dein Lehrer hat doch bestimmt gebetsmühlenartig den Merksatz Nach Who und He,She, It muss das Simple Present -s immer mit wiederholt. Im Klartext bedeutet das, dass man nach diesen Pronomen an den Infinitiv ein -s anschließen muss: also he plays, she dances, it works und eben auch Who wants to go to Scotland

Wir bilden das Simple Present mit dem Personalpronomen plus dem Infinitiv des Verbs.

Das Personalpronomen könnte sein: Ich, du, er, sie, es, wir etc.

Beispiele:

  • I drive.
  • You drive.
  • He/she/it drives.
  • We / are / they drive.

Wenn es sich um He, she oder it handelt gibt es den einfachen Merksatz: “He/she/it s muss mit!”

Wir hängen also einfach ein „s“ an das Verb ran!

Doch wann verwenden wir es nun?

Wir benutzen das Simple Present,… 

 - wenn wir über etwas allgemein gültiges reden.

- wenn sich etwas regelmäßig wiederholt.

Wir benutzen das Simple Present, wenn wir über einen Vorgang wiederholen, der permanent Gültigkeit besitzt, also über etwas Allgemeingültiges. Stell Dir den ICE vor, der planmäßig jeden Tag in Hamburg von Gleis 14 in den Süden startet - zumindest bis nach München. Die Abfahrt dieses Zuges wiederholt sich jeden Tag aufs Neue: Und daher muss es auch heißen The train to Munich runs from track 14. Oder eben Jürgen, der Taxifahrer, den Du im Video kennengelernt hast: Jürgen drives a taxi. Das ist sein Beruf, und da es viele Taxifahrer gibt, die ihren Beruf mit Leib und Seele machen, hat er vielleicht auch nicht die Absicht, umzusatteln. Aber entscheidend für die Wahl des Simple Present ist, dass er zur Zeit regelmäßig Taxi fährt - mal im Tagesdienst, mal nachts: entscheidend ist allein die Regelmäßigkeit, mit der er seinem Beruf nachgeht. 

Wenn er aber gerade schläft - und wer von uns könnte Schlaf auskommen, so sehr wir es uns oft auch wünschen würden ;-) - fährt er natürlich gerade nicht Taxi: Und daher heißt es auch He is not driving a taxi now. Die ing-form gehört zu einer anderen Zeitform, dem Present Progressive. Die schauen wir uns in einem anderen Video genauer an - sie verwenden wir, wenn wir etwas ganz genau in diesem Augenblick tun, weswegen now und at the moment auch die Signalwörter par excellence sind. 

Aber gehen wir nochmal zu unserem Simple Present zurück: The earth goes around the sun. Na klar, es ist in unserer Schöpfung so genial eingerichtet, dass sich unsere Erde und auch andere Planeten um die Sonne drehen - mit einer Regelmäßigkeit, auf die wir jeden Tag aufs Neue bauen können. Allgemeingültiger als dieses Naturgesetz könnte ein Statement fast nicht sein. Würden wir hingegen sagen *The earth is going around the sun, dann würde dies bedeuten, dass sich die Erde wirklich nur just in diesem Moment um die Sonne dreht - und einen Augenblick später vielleicht nicht mehr. Da wir aber in jedem Augenblick aufs Neue auf die Licht- und Energiequelle Sonne angewiesen sind, wäre das mit dem Leben auf der Erde nicht vereinbar. 

Du wirst immer mehr Sicherheit gewinnen, das Simple Present von anderen Zeiten abzugrenzen. Stell Dir Luke und Sandy vor, die jeden Tag mit dem Radl (oder für unsere Schweizer: mit dem Vélo) zur Schule fahren. Also müssen wir sagen: Luke and Sandy go to school by bike every day. “Every day” ist eines der Signalwörter, das Dich deutlich erkennen lässt, dass sich die Fahrradfahrt zur Schule für die beiden jeden Tag aufs Neue wiederholt. 

Es wäre gut, wenn Du Dir folgende Signalwörter, die Dir verraten, dass Du das Simple Present wählen musst, besonders gut merkst:

- always = immer   ➔  Bolko always chooses Málaga as his holiday destination because he always has the opportunity

                                  to stay at his best friend’s house there. (Bolko wählt immer Málaga als sein Urlaubsziel, weil er dort

                                  immer die Möglichkeit hat, im Haus seines besten Freundes zu wohnen).

- never = niemals   ➔  As Bolko has such a good friend in Málaga, he never takes the plane to Sicily. (Weil Bolko in Málaga

                                  so einen guten Freund hat, nimmt er nie das Flugzeug nach Sizilien.)

- usually = normalerweise  ➔ Bolko and his girlfriend usually spend their evenings at the beach resort in El Palo. (Normaler-

                                            weise verbringen Bolko und seine Freundin ihre Abende im Beachhotel in El Palo.)

- sometimes = manchmal  ➔ But they sometimes choose to go to eat out at a cosy restaurant. (Aber manchmal entscheiden

  sie sich auch dafür, in einem gemütlichen Restaurant essen zu gehen.)

Die Signalwörter sometimes, always, usually und never stellst Du einfach vor das Verb - so fährst Du immer sicher!

Natürlich können wir unsere Statements im Simple Present aber auch verneinen. Aus He works wird somit He doesn’t work und aus We like football machen wir We don’t like football - auch wenn das für viele von uns nicht vorstellbar ist ;-). Ich empfehle meinen Schülern im Anfangsunterricht immer, es mir für den Anfang immer in ein falsches Deutsch zu übersetzen, also *Er tut nicht arbeiten und *Wir tun Fußball nicht mögen - denn so schräg das auch klingt, so sehr bewährt es sich.

Und auch Fragen im Simple Present sind ein Kinderspiel, wenn man erstmal den Dreh raus hat: Do you work? - Arbeitest Du? Oder Where does Samantha live? Auch hier: Übersetze es Dir als Anfänger erst einmal wieder in ein falsches Deutsch, also: *Wo tut Samantha arbeiten? Du darfst gern darüber lachen, aber diese falsche Übersetzung ins Deutsche bewahrt die Schüler davor, in den Englischarbeiten falsche Antworten wie *Where lives Samantha? zu geben. Das Hilfsverb do ist also ein ganz wichtiger Bestandteil der allermeisten englischen Fragen, so dass wir uns gleich noch ein paar von ihnen genau anschauen:

- Why don’t your parents allow you to spend your holidays with an English host family? - Warum erlauben Dir Deine Eltern 

  nicht, Deinen Urlaub bei einer englischen Gastfamilie zu verbringen?

- When do you usually go to bed? - Wann gehst Du normalerweise schlafen?

- Where does Cindy live? - Wo wohnt Cindy?

Jetzt müssten wir noch ganz kurz über zwei Ausnahmen schnacken ;-):

- Wenn would in einer Frage vorkommt, ist do tabu: Also Where would you like to live in 20 years? - Wo würdest Du gerne

  in 20 Jahren leben? Oder auch: Would you like to get married? - Würdest Du gerne heiraten?

- Who fällt mal wieder aus der Rolle: Nicht nur, dass es in der 3. Person Singular ein -s als Anhängsel braucht, wie im Satz

  Who wants to live in Alasca? Nein, nach who fällt das do/does ersatzlos weg: Also wirklich Who likes vinegar chips? Und

  niemals: *Who does like vinegar chips?Merke Dir wirklich, dass Who ein Sonderling unter den Fragewörtern ist, der eine

  Abneigung gegen die Umschreibung mit do hat!

In den Folgevideos nehmen wir alle anderen englischen Zeitformen, alle Tenses, genau unter die Lupe. Sie alle voneinander zu unterscheiden, braucht viel Übung und ist echt nicht immer einfach - lass Dir also viel Zeit dafür und trainiere einfach immer weiter. Mit dem Sprachenlernen ist es wirklich wie mit dem Kräftigungstraining - man muss einfach immer weiter machen, immer „weiter pumpen“, und sich nicht von Fehlern abschrecken und entmutigen lassen, denn bei so einem komplexen Thema wie den Zeiten macht jeder Normalsterbliche anfangs viele Fehler! :-)

Ein Beispiel:

“Jürgen is a taxidriver. But now he is asleep.”

           So: “He is not driving a taxi (he is asleep).”

           But: “He drives a taxi.”

Also der Jürgen ist Taxifahrer. Allgemein können wir sagen: Jürgen fährt Taxi. JETZT aber gerade nicht, denn er schläft. 

„He is not driving a taxi.“:  Er fährt jetzt in diesem Moment nicht (also Present Progressive), aber ALLGEMEIN ist er Taxifahrer, also fährt er allgemein bzw. regelmäßig Taxi („He drives a taxi.“).

Weitere Beispiele:

„The earth goes around the sun.“: Das ist allgemein gültig! Natürlich wiederholt sich das auch regelmäßig.

“I work in a hospital”: Es ist also nicht darauf bezogen, dass ich heute bzw. jetzt dort arbeite, sondern allgemein in einem Krankenhaus arbeite.

„The sky is blue“: Es ist allgemein erwiesen und gültig das der Himmel blau ist!

Natürlich können wir auch Sätze verfassen für Gewöhnungen:

„He never drinks tea.“

Es gibt auch bestimmte Signalwörter für das Present Simple (oder auch genannt Simple Present – was geläufiger ist an deutschen Schulen):

Signalwörter sind unter anderem: Never, every… , normally, always, sometimes

Hier ein paar Beispiele:

“Lars plays football every week.”

“Marcus never forgets his mobile phone.”

“Cats always like milk.”

Natürlich können wir auch Sätze verneinen.

Hierbei benutzen wir „do“. Die verneinte Form von „do“ lautet „don’t“ bzw. „doesn’t“ wenn es sich bei dem Personalpronomen um „he“, „she“ oder „it“ handelt.  „Don’t/doesn’t“ setzen wir vor das Verb.

Fangen wir mal an etwas zu verneinen:

“I don’t work.”

“We don’t work.”

“You don’t work.”

“They don’t work.”

Nun einen Satz mit he, she oder it:

“He doesn’t work.”

“She doesn’t drink.”

“It doesn’t walk.“

Zum Schluss klären wir noch wie wir überhaupt Fragen stellen.

Benutzen wir einfach noch einmal das Verb „work“. Dieses Mal verwenden wir auch, wie bei einer Verneinung, das Wort „do“ bzw. „does“ (bei he, she und it). Nun kommt do/does allerdings an den Satzanfang! Wir würden also fragen:

“Do I work?”

“Do we play?”

“Do you drink?”

“Do they need it?”

Dasselbe nun mit he, she und it, allerdings benutzen wir „does“:

“Does he live?”

“Does she work?”

“Does it run?“

Wir können auch das Simple Present für Abläufe in der Zukunft verwenden. Dabei handelt es sich um meistens um Zeiten von Zügen, Bussen (also um Fahrpläne zu lesen). Dafür gibt es auch noch ein Video: Present Tenses with a future meaning. 

Hier noch ein kurzes Beispiel:

„The bus leaves at 7 o’clock.“


Die besten Videos in Simple Present: