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Altern als eine unserer Urängste

der Altersaufbau der Bevölkerung in den Industriegesellschaften hat sich in den vergangenen 120 Jahren qualitativ verändert. Die Zahl alter Menschen hat erheblich zugenommen. Diese Veränderung spiegelt sich in dem Urnendiagrammen der Forschung über die demographische Entwicklung wieder. Schon 1993 rechnete man damit, dass im Jahr 2030 etwa ein Drittel der Bevölkerung im Rentenalter sein wird. Es handelt sich also nicht um ein Problem, welches bloß aktuell besprochen werden muss. Es wurde bereits besprochen und es ist nötig, es in Zukunft weiterhin zu behandeln. Das liegt nicht nur daran, dass die alten Menschen durch medizinische, und technische Fortschritte immer gesünder altern können, sondern auch daran, dass durch die Emanzipation der Frau und die Wichtigkeit der Karriere heutzutage weder Zeit noch Geld ausreichen, um genügend Kinder zu verpflegen. 1880 waren bloß 5 % der Bevölkerung in Deutschland über 60 Jahre alt. 1980 waren es schon 20 %. Zwar ist Altern ein lebenslanger Prozess, doch beinhaltet Altern auch die Erfahrung von Verlusten und gewinnen, ist ein soziales Schicksal und gilt als eine der schlimmsten und größten Ängste des Menschen. Mit Altern ist immerhin nach einiger Zeit auch der Tod verbunden. Während der ersten beiden Lebensjahrzehnte wird Altern nur durch das wachsen und das Gefühl von wachsen und nicht durch das Lebensalter wahrgenommen, Gedanken über die Vergangenheit erscheinen den jungen Menschen verschwommen und weit entfernt. Die Fragen: wo ist die Zeit geblieben? Was habe ich in ihr getan? Warum habe ich mir eigentlich Wichtiges nicht stärker verfolgt? Möchte sich niemand an seinem Lebensabend stellen. Der Blick in die Zukunft kann von Furcht bestimmt sein, besonders, wenn man Angst hat, dass zu wenig Zeit übrig bleibt. Auch an seinen eigenen Erwartungen zu scheitern gehört zur Angst des Altern. 

Leben ist Altern

von der Geburt bis zum Tod ist der Mensch dem Prozess des älter werden und des Alterns unterworfen. Man kann es nicht verhindern. Dieser Gedanke klingt melancholisch, ist aber die Tatsache des Lebens. Altern ist nicht nur eine Herausforderung für das Individuum, sondern auch für die Gesellschaft. Sie ist eng verbunden mit den Werten, die in einer Gesellschaft herrschen, und bedeutet für den Einzelnen zugleich die Aufgabe, das eigene Leben zu gestalten. Die Erfahrungen eines Kindes, eines Erwachsenen oder eines alten Menschen verändern sich von Generation zu Generation. So hat jemand, der heute 100 Jahre alt ist, zwei Weltkriege erlebt und eine erhebliche Steigerung des Lebensstandards gesehen. Wer im Jahre 2200 100 Jahre alt sein würde, würde mit Computern, Fernsehern und einem sehr hohen Lebensstandard und einer ausgeprägten Gesundheitsfürsorge aufgewachsen sein, eventuell aber auch nie mit einem Auto, dass kein Elektroauto ist, gefahren sein. 

Weiteres zu Altern

Wenn man im Unterricht das Diagramm der Bevölkerungsentwicklung ansieht, ist es wichtig, fundierte Kenntnisse über geschichtliches Gehehen zu besitzen. Beispielsweise gibt es Gründe für einen Geburtenausfall. Gründe können Weltkriege oder Wirtschaftskrisen beispielsweise sein.

Das Altern ist zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit zu einer langen, eigenständigen Phase des Lebens geworden. Da die Menschen immer älter werden, soll das Altern beispielhaft für die Lösung der Grunddaseinsprobleme in unserer Gesellschaft betrachtet werden. Im Fachwerte und Normen oder Ethik sollte man sich spätestens ab dieser Stelle Gedanken machen, ob das Altern bloß eine statistische Erscheinung ist, ein Wunder, unsere Bestimmung oder ein riesengroßes Problem, was sozial-und Rentenpolitik betrifft. Es gibt verschiedene Kulturen, in welchen das Altern verschieden betrachtet wird. Während es in einigen Kulturen Sterbehilfe bereits ab 70 Jahren gibt, so ist es in den Industrieländern, dazu gehört auch Deutschland, erstrebenswert, ein möglichst hohes Alter zu erreichen. Verschiedene Menschen aus verschiedenen Kulturen nehmen das Altern unterschiedlich wahr.



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