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Definition des Bösen

das Böse ist ein Begriff, der ein subjektiv betrachtetes Handeln eines Menschen als moralisch verwerflich sowie im entsprechenden Maße strafbar bezeichnet. Böses tun ist ein gesellschaftsrechtliches oder ein allgemein schädigendes, menschliches Handeln gegen Lebewesen oder Gegenstände. Das Böse handeln kann durch Anstiftung durch Dritte, neuronale Veranlagung, psychische Defekte oder Vorlieben oder durch das Wesen des Individuums bestimmt werden sowie auch durch ungerechte Behandlung, Rachegelüste oder eigenen egozentrischen Bedürfnissen.

Verschiedene Facetten des Bösen

Mephistopheles aus Faust, erster Teil von Johann Wolfgang Goethe nennt sich selbst Sünde, Zerstörung und Böse. Auch in Friedrich Dürrenmatt’s „der Richter und sein Henker“ wird vom Bösen gesprochen. Ist das Böse also allgegenwärtig? Es gibt verschiedene Facetten und der Mensch steht stetig und alltäglich zwischen Gut und Böse. Das Böse wird in verschiedenen Erscheinungsformen in Texten und Bildern weiter-und über gegeben. Einerseits kann es durch den Teufel repräsentiert werden, andererseits handelt es sich in Fabeln oder Märchen um böse Mächte des Universums, oder es wird fantasievoll ausgeschmückt oder ausgedacht, um eine Lehre weiterzugeben. Das böse hat immer zu tun mit Zerstörung, Verbrechen oder Sünde. Im religiösen Dualismus hat neben dem guten auch das böse einer eigenen Wirklichkeit und Eigenmacht. Im Hinduismus zum Beispiel wird es durchKali, die Gottheit des Bösen, verkörpert. 

Theologische und philosophische Deutung

der sog. religiöse Monismus versucht, das Problem dadurch zu lösen, dass er dem Böse keine eigene Wirklichkeit zubilligt. Daher ist es auch nicht eindeutig zu deuten. Die göttliche Ordnung sei in sich gut, und das Böse sei auf die Begrenztheit und Unzulänglichkeit menschlichen Wissens zurückzuführen. Demgegenüber geht eine dualistische Deutung davon aus, dass das Böse die radikale Verneinung des Guten sei und damit doch eigen Wirklichkeit besitze. Nach dieser dualistischen Auffassung steht also das Gute und das böse im ewigen Kampf gegeneinander. Beide, das Gute und das Böse, können vom Menschen bejaht und verehrt werden. Das Böse ist im Lauf der Geschichte ein weit gehend moralischer und anthropologischer Begriff geworden. Wie schon im biblischen Sündenfall Mythos angelegt, erscheint das Böse seit der Aufklärung als eine Konsequenz der Wahl- und Entscheidungsfreiheit des Menschen. Es lässt sich diskutieren, ob der Mensch dazu da ist, Böses zu tun oder nicht. Ob eine Person wirklich von Grund auf böse sein kann, dass lässt sich nicht genau herausfinden, und Diskussionen führen ins Nichts. Nach Kant ist das Böse das Produkt eines bösen Willens. Eine Verkörperung dieser Vorstellung ist der Verbrechern, der bewusst und absichtlich Böses tut, obwohl er sich für das Gute entscheiden könnte. Doch auch dieser Versuch, das Böse auf einen Begriff zu bringen, hat sich als unzureichend erwiesen. Es gibt den Begriff der Banalität des Bösen, und zwar im Zusammenhang mit Naziverbrechern. Das Böse des Naziverbrechens ist verbunden mit Gleichgültigkeit, Gedankenlosigkeit, Routine tun, Schrecken, Unterdrückung, Angst und Zerstörung. Auch die Taten religiös oder politisch motivierter Selbstmordattentäter lassen sich nicht ausschließlich auf böse Motive reduzieren. Wenn Menschen glauben, Gutes zu tun, und dabei das tun, was wir als böse, oder falsch, er achten, ist er dann gut, weil er aus seiner Sicht Gutes tut und jeder Mensch frei ist, zu tun, was er möchte, oder tut er Böses, weil die Mehrheit es als böse empfindet? Das Böse lässt sich mehrfach deuten, interpretieren und auf den Kopf stellen.


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