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Moral und Glück

Glück und Moral passen auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht ganz zusammen. Beide Begriffe sind mit unterschiedlichen Inhalten belegt. Während viele Menschen Glück als vorübergehend und vergänglich bezeichnen, erscheint Moral für viele Menschen lebenslang verbindlich.

Glück und Moral spielen eine bedeutende Rolle im Leben des Menschen. Jeder Mensch möchte früher oder später glücklich sein, und gleichzeitig möchte jeder Mensch, dass sein Nächster moralisch handelt. Letzten Endes müsste jeder Mensch moralisch und glücklich sein.

Mensch und Tier: Wie geht glücklich sein?

Geht man die Sache psychologisch an, kann man den Menschen mit einem Tier vergleichen, da der Mensch nichts weiter ist als ein höher entwickeltes Tier. Die Denkprozesse eines Tieres werden durch Sinneseindrücke ausgelöst und sind meistens nur kurz und enden mit der dadurch angestoßenen Handlung. Bei den Menschen ist das Denken ein großes, langes, geistiges System, das nicht zwangsläufig mit dem überlegen über eine Handlung zu tun hat. Tiere handeln so, wie ihr Denken als das Handeln als sinnvoll und richtig ansieht. Der Mensch ist fähig, vor einer Handlung darüber nachzudenken, welche Wirkung die Handlung haben könnte, welche Konsequenzen kämen, ob der Mensch wirklich so handeln möchte, ob es moralisch ist, so zu handeln und ob es ihn möglicherweise glücklich oder unglücklich machen könnte, dieser Handlung auszuführen.

Und somit unterscheiden wir uns von den Tieren: wir brauchen nicht nur Glück, sondern auch Moral. Tiere brauchen bloß Glück, um wirklich glücklich zu sein. Können wir ohne Moral glücklich sein?

Um diese Frage zu beantworten, muss man sich überlegen, auf welche Weise ein Mensch nach dem Glück sucht. Häufig wird das spontane Glücksgefühl, dass die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches hervorruft, nur als die einzige Methode angesehen, glücklich zu sein. Das Streben nach Glück erscheint uns also als ein unendlicher Prozess, welcher viele kleine Etappen zum Glück hat,  aber immer wieder abklingt.

Moral selbst gilt als Lebensweisheit. Es existiert eine Art natürliches Moralgefühl, welchem die meisten Menschen instinktiv folgen und folgen können. Leider gibt es viele Menschen, die sich als Ausnahmen dieser Regel bezeichnen, und auf eine egoistische Weise nach ihrem Glück suchen, dabei keine Rücksicht auf andere nehmen, und somit unmoralisch handeln. Die Jagd nach ihrer inneren Befriedigung kann jedem Menschen auf eine schiefe Bahn bringen. Schadet man sich selbst oder seinen Mitmenschen, handelt man unmoralisch. Womit aber wird man gestraft, wenn man unmoralisch handelt, dabei aber kein Gesetz verletzt? Die Natur bestraft hier den Menschen. Handelt man unmoralisch, wird einem das Glück und die Zufriedenheit entzogen. Das Unterbewusstsein sorgt für ein so genanntes schlechtes Gewissen, welches belastend ist und sogar krank machen kann. Wann also erreichen wir Glück? Kann der Mensch zufrieden sein?

Das Rezept für Glück 

Das Rezept lautet, dass der Mensch sein moralisches Gefühl und seine natürliche Intuition fragen soll, wie verhandeln und entscheiden soll. Was man bei einem bestimmten Problem tun soll, sollte man sich aus dem Verstand und dem Gefühl ableiten können, und seinen Verstand stets, auch außerhalb von Problemsituationen, zum Nutzen für die Gemeinschaft und für sich selbst optimal benutzen. Es zeigt sich also, dass Moral kein Zwang ist, auch dann, wenn sie angeboren scheint, sondern eine nützliche, glückbringende Lebensweisheit. Nachhaltiges, inneres und ruhiges Glück wird dennoch vom Menschen selten erreicht, da jeder den Spruch kennt: was man will, kann man nicht haben, was man hat, will man nicht haben. Das Streben nach Glück erscheint uns als Lebensaufgabe, schier unmöglich, doch irgendwann im Leben ist das Glück plötzlich da. 



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