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Pentatonik: die älteste Tonleiter, die so genannte Urtonleiter

das Wort Pentatonik ist ähnlich wie das Wort Pentagramm oder Pentagon. Penta heißt fünf. Also handelt es sich bei der Pentatonik, oder auch bei der pentatonischen Tonleiter, um eine fünf Ton – Tonleiter. Aber nicht nur die fünf Töne sorgen dafür, dass die Pentatonik Pentatonik heißt, nein, das fünfte Intervall (diatonisch betrachtet), die Quinte, spielt eine wichtige Rolle in der Pentatonik. Im Grunde kann man sagen, dass die pentatonische Tonleiter aus fünf Quinten besteht. Die pentatonische Tonleiter mit dem Grundton C nehme ich in diesem Video als Beispiel, da es leicht zu verstehen ist. Die pentatonische Tonleiter mit dem Grundton C lautet: c d e g a c. Der letzte Ton ist die Oktave des ersten Tons und wird in der Regel nur als Vollendung der Tonleiter verdoppelt. Die wirkliche und richtige pentatonische Tonleiter mit dem Grundton C hat die Töne c d e g und a. Ignorieren wir also das c am Ende, welches bloß der Grundton oktaviert ist. Zwischen den Tönen c, d und e befinden sich allerdings keine Quinten, sondern große Sekunden. Zwischen e und g befindet sich eine kleine Terzen und zwischen den Tönen g und a wieder eine große Sekunde. Was hat das mit Quinten zu tun? Wie kann man eine Regel zur Herleitung pentatonischer Tonleiter herausfinden?

Ein auf und ab mit Quinten und Quarten: das Geheimnis der Pentatonik

angenommen, wir gehen von dem Grundton C eine könnte nach oben, so gelangen wir zum G. Vom G eine Quarte abwärts, gelangen wir zum D. Vom die wieder eine könnte nach oben gerechnet, gelangt man zum A. Vom aber eine Quarte abwärts, gelangte man zum E. Und so kann man jeder pentatonische Tonleiter herleiten. Man geht vom Grundton aus eine könnte nach oben, dann eine Quarte nach unten, dann eine Quinte nach oben, dann eine Quarte nach unten, und das ist schon die einfachste Regel, um sich eine pentatonische Tonleiter schnell zusammen zu finden.

Warum Quarten abwärts dasselbe wie Quinten aufwärts sind

wenn man sich vom Prinzip des auf und abs entfernt, bastelt man sich eine pentatonische Tonleiter mit einem sehr großen Tonumfang (Ambitus) zusammen: vom C eine könnte nach oben gerechnet, landet man beim G. Vom G eine Quinte nach oben, landet man beim D. Vom D eine Quinte nach oben, erreicht man das A, und die ist die Quinte von A. Das bedeutet, dass fünf Töne der pentatonische Tonleiter alle einen Abstand von Quinten zueinander haben. Nur, um die gesamte Tonleiter in den Tonumfang maximal einer Oktave zu packen, hat man sich gedacht, anstelle einer Quinte nach oben, kann man auch eine Quarte nach unten gehen. Vergleichen wir mal kurz beide Systeme: das auf und ab mit Quinten und Quarten, und auch das stetige auf von Quinten: im ersten Beispiel erhalten wir die Töne c d e g a und im zweiten Beispiel erhalten wir auch die Töne c g d a e. Nun ist die einzige Aufgabe nur noch, beide Ergebnisse miteinander zu vergleichen und festzustellen, dass dieselben Töne dabei herausgekommen sind, nur in unterschiedlichen Tonhöhen. Die Faustregel, dass eine Quinte nach oben denselben Ton (diatonisch) ergibt, wie eine Quarte nach unten, sorgt dafür, dass jeder sich eine pentatonische Tonleiter selbst herleiten kann.


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