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Rhythmik: Takt, Metrum, Rhythmus

in der Lehre über Rhythmik beginnen wir damit, die Unterschiede zwischen Takt, Metrum und Rhythmus auszumachen. Hierzu gibt es eine Grafik, welche die Unterschiede verdeutlichen sollen. 

Rhythmik und Bewegung

Oben sehen wir eine Zeitleiste, von links nach rechts grafisch dargestellt verläuft die Zeit. Die Zeit verläuft ohne Takt, Rhythmus oder Metrum und man kann sie sozusagen in verschiedene Geschwindigkeiten von Zählzeiten oder Schlägen einteilen. Das geschieht in der Grafik im zweiten Zeitstrahl von links nach rechts, mit der 2 durch Kreise. Die Geschwindigkeit bestimmt, wie nahe diese Kreise grafisch dargestellt aneinander liegen würden. Das Tempo wird immer in Schlägen pro Minute angegeben, man spricht im englischen von bpm, also beats per minutes. Die Tempoangabe bpm wird auch im deutschen angegeben. Hierzu gibt es zwischen der 2 und der 3 einen kurzen Einschub in der Grafik: links sehen wir ein Beispiel einer schnellen Geschwindigkeit und rechts sehen wir ein Beispiel einer langsamen Geschwindigkeit. Bei der 3 ist wieder ein Zeitstrahl zu sehen, auf welchem nun allerdings der Takt bestimmt wird. Bei diesem Beispiel handelt es sich um einen Vierertakt, dabei kann es sich um einen Viervierteltakt oder einen Vier Achteltakt oder auch um einen vier Halbe Takt handeln. Das wird erst später vom Komponisten genauer bestimmt. Bei der 4 ist nun das Metrum, lateinisch für Maß, eingezeichnet. Es handelt sich bei dem Metrum um verschiedene Betonungen, die daher kommen, dass sich beispielsweise der Viervierteltakt aus zwei Zweiertakten zusammensetzt. Der Schwarz (bzw. Blau) ausgemalte. Ist die betonte Eins, es handelt sich dabei um die Zielzeit, welche am schwersten betont wird. Die lediglich umkreisten Kreise sind jeweils die Zählzeit drei, und Sie werden nicht so stark wie die eins betont, allerdings werden sie mehr betont als die Zählzeiten zwei und die Zielzeit vier. Kommen wir nun zur 5, der letzte Zeitstrahl, welchen wir hier sehen. Auf diesen Zeitstrahl sind die Zählzeiten, die Takte, und das Metrum eingezeichnet, und oben drüber sehen wir in Form von Noten den Rhythmus. Der Rhythmus ist immer das unabhängige und frei wählbare, welches sich im tagt, im Metrum, befindet.

Rhythmik: einige wichtige Begriffe

wie oben schon erwähnt, heißt Metrik, oder auch das Metrum, „Maß“. Es handelt sich bei diesem Maß also um eine Art Einheit, in welche die Zeit eingeteilt wird. Eine Zielzeit wird dirigiert und wird durch Ziffern, also durch ihre Nummer innerhalb des Taktes, gekennzeichnet. In einem Viervierteltakt gibt es vier Zielzeiten, in einem fünf achtel Takt gibt es 15 Zeiten usw. Die Rhythmik selbst ist die Lehre vom Rhythmus. Der Rhythmus ist das pulsierende Element im Verlauf eines Tonwerks, und der Rhythmus hat verschiedene Betonungen, unabhängig vom Metrum oder vom Takt. Der Takt selbst ist die Maßeinheit für den Rhythmus eines Musikstücks, im Grunde ist der Takt der Käfig oder das Gerüst, auf welchem der Rhythmus basiert. Der Taktstrich ist ein vertikaler Strich im Liniensystem und begrenzt die einzelnen Takte, es gibt Doppelstriche, Schlussstriche und die einfachen Taktstriche. Am Anfang jeder Zeile eines Werkes steht der Schlüssel. Es gibt G-Schlüssel, F-Schlüssel und C-Schlüssel. Die Taktzahl steht allerdings nur am Anfang des Musikstücks und wird nicht in jeder Zeile, wie der Notenschlüssel, wiederholt. Nur, wenn sich der Takt im Musikstück verändert, wird er wieder, nach einem Taktstrich, eingezeichnet. Die Betonungen der verschiedenen Seeseite aus den Takten, also aus den Taktarten, setzt sich aus der Zusammensetzung der Taktarten zusammen. Ein Fünfertakt beispielsweise besteht entweder aus einem zweier Takt und einem Dreiertakt, also liegt die Betonung auf der ersten Zählzeit und auf der dritten Zählzeit, oder er besteht aus einem Dreiertakt und danach aus einem zweier Takt, also könnte die Betonung auch auf der ersten Zählzeit und danach auf der vierten Ziel Zeit liegen.



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