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Satzregeln allgemein:

gibt es zwischen zwei aufeinanderfolgenden Funktionen gleiche Akkordtöne, bleiben diese in derselben Stimme und werden meistens ausgehalten.

Man kann sich entscheiden, ob ein Satz in der engen Lage oder in der weiten Lage gesetzt wird. Das bedeutet, dass zwischen den Akkordtönen der einzelnen Stimmen entweder gar kein Akkordton Platz hat, oder genau ein Akkordton Platz hat. Die Ausnahme ist ein Sextakkord. Wenn bei einem Sextakkord die Terz in den drei Oberstimme nicht gesetzt werden kann.

Bei einem Sextakkord darf auch die Terzen nicht verdoppelt werden. Werden mehrere Sextakkorde hintereinander gesetzt, können die Terzen auch verdoppelt werden, aber nicht beim ersten Akkord und bei der dominante.

Verbote

um einem mehrstündigen Satz Harmonie in Zusammenklang und Bewegung zu verleihen, dabei aber auch trotzdem der Einzelstimme im Verband mit den anderen eine größtmögliche Eigenständigkeit zu sichern, gibt es Regeln der Kontrapunktik und der Fortschreibung. In diesem Sinne gibt es günstige und ungünstige Vorschreibungen. Von einem Satz widerspricht man, wenn es sich um verbotene Fortschreibungen handelt, natürlich ist jedes Verbot zu Gunsten eines höheren, individuellen Kunstsinnes durchbrechbar. Beispielsweise sind Quint Parallelen allgemein verboten, doch Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart beispielsweise setzen Sie beide ein. Als schlecht klingend angesehen und daher verboten sind: offene Primparallelen, Quintparallelen und Oktavparallelen: Sie mindern die Eigenständigkeit der Stimmen und stören das Gleichgewicht des Satzes durch eine Verdopplung des Klangs. Verboten sind auch verdeckte Parallelen, das bedeutet, dass solche aus einer unvollkommenen in eine vollkommene Konsonanz voranschreiten, und diese sind verboten. Antiparallelen sind auch verboten, es handelt sich dabei um Sprünge aus dem Einklang in die Oktave und aus der Oktave in den Einklang. Weiterhin sind verboten: übermäßige und verminderte Schritte, denn diese brauchen eine Art Sonderbegründung wie auch chromatische Varianten in einer Stimme oder gegen eine andere. Querstände sind also verboten.

Ausgleichende Satzregel

In einem vierstimmigen Satz sollten sich die vier Stimmen niemals gleichzeitig in eine Richtung bewegen. Es reicht zum ausgleichen, wenn eine der vier Stimmen einen Ton hält. Hier spricht man von der Seitenbewegung. Wenn sich eine Stimme in Gegenbewegung voran bewegt, gleicht dies ein paralleles Bewegen der restlichen drei Stimmen aus.


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