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Allgemeines zur Sonate und verschiedenen Sonatentypen

Die Sonate ist eine mehr jetzige Instrumentalkomposition und unterscheidet sich je nach Besetzung in der Epoche der Klassik in Solosonaten, Duosonaten, das Trio oder das Quartett oder andere kammermusikalische Besetzungen. Die Solosonate ist für ein Einzelinstrument geschrieben, sehr häufig für Klavier oder Violine. Die Duosonate ist besonders für Violine oder Cello und Klavier bestimmt. Außerdem sind die Sinfonie eine Sonate für das Orchester, und das Konzert ist eine Sonate für Solist und Orchester. Die Sonate umfasst eine Exposition, Durchführung, Reprise und am Ende die Coda. 

Die Sonate des Barock: Die Barocksonate

Von der Barocksonate gibt es verschiedene Typen. Am Ende des 17. Jahrhunderts bilden sich zwei standardisierte Haupttypen aus. Derjenige, der für dieses standardisieren verantwortlich ist, heißt Corelli und lebte von 1653-1713. Einerseits gibt es da die Kammersonate. Sie heißt auch Sonata da Camera. Sie hat die italienische Form der Suite und enthält mit einem Präludium 2-4 tanzsätze. Die Kirchensonate, Sonata da Chiesa, hat vier Sätze. Mit vier sätzen in der Folge ist sie langsam, gravitätisch und imitatorisch am Beginn, im zweiten Satz schnell und fugiert, enthält also den Fugen ähnliche Inhalte, der dritte Satz ist langsam, kantabel und homophon, also eindeutig und sängerisch, und der vierte Satz ist wieder schnell und Fugenähnlich. Die Sätze selber sind in der Regel zweiteilig mit jeweiliger Wiederholung. Alle Sätze stehen in der gleichen Tonart , in der Kirchensonate aber auch gibt es wechselnde Tonarten. Besetzungsmäßig gehören die Kammer-wie die Kirchensonate zum Typ der allgemeinen Triosonate mit zwei Oberstimmen, welche meist von Violinen setzt werden, und einer Kontinuum-Stimme. Diese wird ausgeführt von Bass und Generalbass-Cembalo. Die Kirchensonaten wurden meistens mehrfach, die Kammersonaten meistens einfach besetzt. 

Die Sonate der Klassik: Die klassische Sonate

Die bekannte klassische Sonate umfasst drei oder vier setze. Der erste Satz ist der Kopfsatz. Er ist schnell und dramatisch, hat allerdings auch eine langsame Einleitung. Er steht in der Sonatenhauptsatzform. Der zweite Satz ist langsam und lyrisch, ähnlich einer Liedform oder einem Thema mit Variationen. Tonart ist er mit dem ersten Satz verwandt. Der dritte Satz steht auch in der Haupttonart, ist ein Menuett, seit der Zeit von Beethoven ist es ein Scherzo (erweiterte das Menuett damals). Der vierte Satz, das Finale, steht als schneller Schlusssatz in der Haupttonart und bildet formal entweder ein Rondo oder einen Sonatensatz. Grob zusammengefasst ist der erste Satz schnell, der zweite Satz lyrisch, der dritte Satz ein Menuett und der vierte Satz wieder schnell. Oder auch anders: der erste Satz, der Kopfsatz der klassischen Sonate, steht in der Sonatenhauptsatzform, der zweite Satz in der Dominante oder in der Tonikaparallele, also der Mollparallelen, der dritte Satz in der Haupttonart  und anschließend kommt das Finale, der vierte Satz, in der Tonika und findet zum Schluss der klassischen Sonate.


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