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Transponierende Instrumente

Durch die Rohrlänge von Blech Blassinstrumenten sind der Grundton und die dazugehörige Naturtonreihe, bestehend aus Obertönen, festgelegt. So gibt es Instrumente nach C-Stimmung, also in C-Dur, in B-Dur usw. Wird der Grundton gegriffen, so erklingt jeweils der Grundton des jeweiligen Instrumentes. Die Naturtonreihe soll immer vorzeichenlos notiert werden, also in der Grundtonart C-Dur, so wird also die so genannte Griffschrift verwendet, die nichts mit der realen Tonhöhe des Instrumentes zu tun hat, sondern mit den jeweiligen Grund-und Naturtönen als Grundlage. So transponiert das Instrument, nicht der Instrumentalist, also der Blasinstrumentalist oder Bläser, in die ihm eigene Tonart. Beispielsweise muss ein Trompeter, der eine B-Trompete spielt, ein C spielen, damit ein B erklingt. Sein Instrument klingt also eine große Sekunde niedriger oder tiefer, als seine Noten vor zu geben scheinen. Ist bei einem Instrument C der Grundton, so ist dieses Instrument klingend notiert. Die Notation entspricht dem realen Klang, der auch tatsächlich zu hören ist und auch in der originalen Partitur steht, und das Instrument transponiert nicht.

Naturtöne werden verändert

Bei Blassinstrumenten ist es üblich, dass jeweils die Natur-und Obertöne gespielt werden können, ohne Ventile zu benutzen. Verwendet man Ventile oder klappern bzw. Löcher bei Holz Bassinstrumenten, dann wird der Ton jeweils erhöht oder erniedrigt. Am Beispiel der Trompete, welche drei Ventile hat: das erste Ventil stimmt das Instrument um einen Ganzton tiefer, das bedeutet, dass die Grundlänge verlängert wird, und somit der Ton, der gespielt wird, um einen Ganzton, also um eine große Sekunde, tiefer wird. Das zweite Ventil stimmt das Instrument, bzw. den Ton, der gerade gespielt wird, um einen Halbton tiefer, also wird die grundlegende des Instruments um 1/15 verlängert. Das dritte Ventil stimmt das Instrument um eine kleine Terzen niedriger. Durch Kombination der Ventile kann eine Vertiefung bis zu sechs Halbtönen erreicht werden und so können die Abstände zwischen ober-und Naturtönen, Tisch ausgefüllt werden. Ein Doppelhorn beispielsweise hat ein Umschalt-oder Stellventil. Somit kann ein Doppelhorn von der Tenorlage bis zur Bass Lage spielen und einer Rohrlänge von 3,70 m auf eine Rohrlänge von 2,74 m erreichen. Ein weiterer Vorteil des Transponierens ist die Einfachheit beim Noten lesen. Viele Hilfslinien werden vermieden, dadurch, dass die Transposition dafür sorgt, dass der Instrumentalist die Notenschrift schnell entziffern und umsetzen kann. Transponierende Instrumente sind zum Beispiel: Klarinetten, Tenorhörner, Doppel-, B- und F-Hörner, Saxophon, Trompeten und exotische Instrumente.

Klangerzeugung

Blechblasinstrumente erzeugen ihren Klang dadurch, dass der Bläser die Lippen gespannt hat, und den Atemstrom periodisch unterbricht. Die Klangfarbe wird durch einen Kessel des Mundstücks, oder den Trichter des Mundstücks, erzeugt. Außerdem wird sie beeinflusst durch die Mensur, also durch das Verhältnis von Rohrdurchmesser zur Rohrlänge, oder auch durch die Bohrung und die Form des schallt Richters. Insbesondere durch die Spannung der Lippen wird die Tonhöhe oder erhöht oder erniedrigt. Hohe Töne zu spielen ist also anstrengender, da es mehr Spannung und mehr Muskelanspannung gibt. Das Prinzip der Erhöhung oder Erniedrigung des Tones funktioniert auch bei Flöten, Rohrbachinstrumenten wie vor Gotte, dem Englisch Horn oder der Oboe und Klarinetten. Alle diese Instrumente lassen sich dadurch stimmen, dass das Rohr, unabhängig von Ventilen, Klappen oder Löchern, verlängert oder verkürzt werden kann. Das ist nötig, da die Instrumente bei zunehmender Wärme, oder bei besonderer Kälte höher oder tiefer werden. Bei Wärme wird das Instrument höher, bei Kälte wird es niedriger. Es gäbe kein Problem bei der Verstimmung, wenn nicht die Streichinstrumente genau anders agieren würden. Bei Wärme wird das Instrument niedriger, bei Kälte wird es höher. Es gibt keine transponierenden Streichinstrumente. Klavier-und orgelähnliche Instrumente sind ebenfalls keine transponierenden Instrumente.



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