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Außenpolitische Leitbilder und Friedens- und Sicherheitspolitik

Wichtig in diesem Semester der Oberstufe im Politik- und Wirtschaftsunterricht sind vorallem Anwendungsbeispiele und Konzeptionen, die man an aktuelle Fälle anwenden kann. Am Beispiel Afghanistans wird geprüft, wonach man fragile Staaten klassifizieren kann und am Beispiel von Arbeiterausbeutung und schlechten internationalen Bedingungen werden Verbindungen zwischen internationaler Wirtschaftspolitik und Friedens- und Sicherheitspolitik gezogen, da der globale Handel ebenso wichtig für Sicherheit und Stabilität eines Staates ist wie die wichtigen Kriterien, die durch das Modell des zivilisatorischen Hexagons von Senghaas erlernt werden. Folgende Kriterien werden angesprochen: Das Bestehen eines funktionierenden Gewaltmonopols, eine ausreichende Rechtsstaatlichkeit und die Chance und Möglichkeit zur demokratischen Beteiligung, d.h. eine Demokratische Partizipation soll auch vorhanden sein. Außerdem ist es wichtig, Staaten auf eine existierende soziale Gerechtigkeit und Sicherheit zu untersuchen, ebenso wie gegenseitige, ausgeglichene und gesunde Interdependenzen, also Abhängigkeiten, des Staates gegenüber anderen Staaten. Wichtig ist es hier auch, insbesondere die angrenzenden Staaten zu betrachten, da diese häufig Einflussfaktoren darstellen. Eine konstruktive Konfliktkultur und eine gesicherte Affektkontrolle trägt auch dazu bei, dass ein Staat stabil ist und keine Gefahr für den globalen Weltfrieden darstellt. Anhand von Beispielen wie Kriegen, Krisen und Konflikten, mit einem Schwerpunkt auf die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise sowie auf Bürgerkriege werden Friedenspolitische Themen noch mehr vertieft. Die Schülerinnen und Schüler sollen erlernen, was benötigt wird, um die Sicherheit innerhalb eines Staates zu gewähren und zu erhalten oder auch um Konflikte zu vermeiden und zu lösen. 

Details zur Friedens- und Sicherheitspolitik

Die Aufgabe der Bundeswehr innerhalb der NATO oder auch im Alleingang in den Grenzen Deutschlandes sowie außerhalb der territorialen Begrenzung wird besprochen, um Vorurteile gegen die Bundeswehr auszulöschen und falschen Erwartungen entgegenzuwirken. Unentbehrlich ist hierbei auch die Erwähnung der United Nations, also der UN oder auch UNO sowie der UN-Charta. Welche Richtlinien was regeln und wann die UN / UNO und die NATO in gefährdete Gebiete eingreifen müssen und wann nicht. Ist ein Staat eine Gefahr für den globalen Weltfrieden, was man anhand des Modells des zivilisatorischen Hexagons herausfinden kann, müssen Truppen und Armeen durch das Kommando der NATO (North Atlantic Treaty Organization) eingreifen und die jeweiligen Staaten unterstützen. Meistens liegt es am Terrorismus, der eine asymmetrische Kriegsführung hervorruft und durch die Unübersichtlichkeit und die interne und verdeckte Verständigung über neue Medien wie das Internet beispielsweise, oder durch eigene Intranets, wird es immer schwerer, failing states oder fragile Staaten von Terroristen und vom gesamten Terrorismus und dem terroristischen Regime zu befreien. Wichtig ist es auch, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht in der Oberstufe lernen, Sachurteile mit Werturteilen zu verknüpfen und ein möglichst mehrperspektivisches Urteil über friedens- und sicherheitspolitische Sachverhalte fällen können. Nur durch ausreichend Bildung und Vorwissen ist es möglich, gut fundierte und begründete Meinungen zu bilden und zu äußern. Die Diskussion über Neue Kriege ist ebenso wichtig wie das Urteilsvermögen der Schülerinnen und Schüler:

Neue und Alte Kriege

Ein Neuer Krieg „lohnt sich“. Diese erschreckende Tatsache muss möglichst sachlich und ein wenig distanziert an den Politik- und Wirtschaftskurs herangebracht werden. Es ist eins der schweren Themen der Friedens- und Sicherheitspolitik, denn kein Schüler und keine Schülerin kann sich in Deutschland vorstellen, dass die Materialkosten sowie die Kriegskosten weniger Verlust machen als eine terroristische Ausbeutung oder eine kriegerische Auseinandersetzung einbringt. Ein Merkmal neuer Kriege ist nämlich das Kriegsthema: Ressourcen. Kriege um Wasser, Coltan, Rohöl oder Edelmetalle sind auch heute auf diesem Planeten keine Seltenheit mehr. Religiöse Kriege sind stark zurückgegangen, es gibt allerdings vermehrt religiösen Terrorismus. Das große Problem der neuen Kriege ist, dass es sich bei den meisten Neuen Kriege und transnationalen Terrorismus handelt. Dieser transnationaler Terrorismus ist nicht zu orten und leider nicht gezielt zu Bekämpfen. Lange Such- und Verfolgungsaktionen kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Kraft und Menschenleben. Um mit solcher Thematik fertig zu werden und möglichst viel Realität aufzugreifen, verzichtet man im Semester der Friedens- und Sicherheitspolitik weitestgehend auf Modelle und Theorien und bemüht sich um eine eigene Urteilskompetenz und aktuelle Beispiele. So beginnen die Schülerinnen und Schüler nebenbei auch noch automatisch, Meldungen und Berichte in der Zeitung mit anderen Augen zu lesen – und das ist durchaus erstrebenswert für die politsche Bildung der deutschen Jugend.



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