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Inszenierung analysieren ist eine wichtige und einfache Methode

Fotos von großen Personen, also von wichtigen Politikern, eröffnen große Chancen bei der Vermittlung von Sachverhalten, Reise die Dinge in einer Weise präsentieren können, die sich der jeweilige Fotografierte aussuchen kann. Das menschliche Auge nimmt im Alltag nur das war, was es eben in kurzen Zeitraum, einem Augenblick, wahrnehmen kann. Häufig sieht man nur eine Person, möglicherweise erkennt man sie dann, wenn sie bekannt genug ist. Hat man aber eine Inszenierung, also ein Bild eines Politikers, ein politisches Bild, in einer Zeitung, so kann man Vergrößerungen, Verkleinerungen, Montagen oder Luftaufnahmen erkennen, indem man das Bild längere Zeit betrachtet. In einer veränderten Perspektive, welche eine beabsichtigte Inszenierung, also ein beabsichtigtes „in Szene setzen“ enthält, so kann man die Wirklichkeit ein wenig verändern und sich selbst gut darstellen. Bilder besitzen eine Kraft, da der Betrachter das Gefühl haben kann, dabeizusein. Diese Kraft, die Bilder haben, wird häufig dadurch gewonnen, dass man sich Bilder längere Zeit ansehen kann, als man sich Personen in der Realität ansehen kann, die man kurze Zeit sieht. Filme und Bilder bilden die Wirklichkeit nie authentisch ab, denn allein schon die Auswahl eines Motivs, oder der gewählte Ausschnitt, der Aufbau eines Bildes, all diese Faktoren unterliegen den subjektiven Setzungen des Fotografen oder Kameramannes, bzw. wird dies häufig auf Wunsch des Fotografierten geschehen. 

Vier Aspekte der Bildanalyse

um im Politik-und Wirtschaft Unterricht politische Bilder zu analysieren und zu interpretieren, ist es sehr wichtig, die Vier Aspekte Ästhetik, Symbolik, Intention und Subjektivität zu verstehen und zu beherrschen. Zum Aspekt Ästhetik gehören die gestalterische Mittel, also die Farbe, Farbintensität, Lichteffekte, Kameraeinstellung, Bildschärfe, Perspektive und Motivwahl. Natürlich ist auch die Position des Motive entscheiden, liegt das Motiv in der Mitte des Bildes, hat es eine zentrierte Position, liegt es am Rand, so soll es nicht zentriert oder als wichtiger Mittelpunkt des Bildes gelten. Diese Mittel tragen entscheidend zur Wirkung eines Bildes bei. So kann es auch entscheidend sein, ob ein Motiv in Nahaufnahme oder als Totale aufgenommen wurde. Die Symbolik soll bei der Analyse einer Inszenierung daraufhin untersucht werden, ob wichtige Details eine Bedeutung transportieren und eine besondere Rolle spielen. Dabei kann es sich um Personen, ihre Beziehungen zueinander, Gegenstände oder auch Symbole handeln. Schütteln sich zwei Politiker die Hand und schauen dabei in die Kamera, ist es eine Art Friedenssymbol wird aber ein Politiker im Alltag, beispielsweise in einem Schnellrestaurant gesichtet, so hat es eher eine skandalöse Symbolik. Die Intention bezeichnet die beabsichtigte Wirkung eines Bildes. Nicht immer lässt sich diese aber genau erschließen und man muss auf den Kontext und die Entstehungsbedingungen zurückgreifen. Manche Bilder lassen sich jedoch sehr leicht auf ihre Intention hin analysieren: die Darstellung einer Person in Heldenpose, eine besondere Ausleuchtung bestimmter Personen, und wichtige Größenverhältnisse sind sehr eindeutige Intentionen. Sehr wichtig ist es auch, zu beachten, aus welcher Perspektive jemand fotografiert wird. Wird er von unten fotografiert, wirkt er größer und machtvolle. Wird eine Person von oben herab fotografiert, wirkt sie kleiner. Der letzte Aspekt der Bildanalyse ist die Subjektivität. Betrachter können auf Bilder sehr unterschiedlich reagieren und erfassen andere Gegenstände, Symbole und Merkmale. Das hat mit den individuellen Erfahrungen des einzelnen mit der dargestellten Person zu tun und gilt insbesondere für mögliche emotionale Botschaften der Bilder. Durch Vorkenntnisse oder eventuell auch durch fehlende Allgemeinbildung oder Nachrichtenkenntnis, ist es möglich, dass zwei Personen ein Bild, das beabsichtigt inszeniert wurde, auf absolut unterschiedliche Weise aufnehmen. Bei der Analyse von politischen Bildern sollte man sich dieser unterschiedlichen Wirkungen unbedingt bewusst sein.

Vier Schritte zur Analyse

im ersten Schritt soll die Wirkung eines Bildes spontan erfasst und in Stichworte notiert werden. Hierzu bietet sich eine so genannte Mind-Map an. Der zweite Schritt erfolgt direkt danach, das Bild soll nach den oben genannten vier Aspekten analysiert werden. Zunächst ist es wichtig, eine präzise Beschreibung des politischen, inszenierten Bildes zu tätigen, und anschließend sollen die vier Mittel auf Ihre beabsichtigte Wirkung und ihren präzisen Einsatz untersucht werden. Der dritte Schritt beinhaltet die Einordnung in den politischen oder gesellschaftlichen Kontext und in diesem Schritt sollen auch mögliche Aussageabsichten des Bildes formuliert werden. Der vierte Schritt ist die Interpretation, oder auch die Bewertung. Der Schüler oder die Schülerin soll sich fragen, ob es dem Fotografen oder Kameramann gelingt, die Aussage Absicht umzusetzen, wichtig ist hier natürlich auch die spezielle Einbeziehung des Aspektes der Subjektivität. Und die letzte Frage, die bearbeitet werden muss, ist die Frage des Zusammenhanges. In welchem größeren Zusammenhang steht das Bild, welche Quelle steht unter dem Bild, Titel, Überschrift trifft oder Unterschrift geben wahrscheinlich Bezüge zu aktuellen Informationen.



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