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Rahmenthemen des zweiten Semesters Wirtschaftspolitik

Die Wirtschaftspolitik befasst sich in der Oberstufe im Politik- und Wirtschaftsunterricht mit den Zielen der sozialen Marktwirtschaft, dem Vergleich der sozialen Marktwirtschaft und der zentralen Planwirtschaft sowie dem Finanz- und Devisenmarkt. Allgemein ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler allgemeine Prinzipien erfassen und verstehen und Modelle wie das magische Sechseck verinnerlichen und anwenden können. Das magische Sechseck entstammt dem magischen Viereck und beschreibt wirtschaftspolitische Ziele einer Marktwirtschaft. Diese sind unter anderem Vollbeschäftigung, Geldwertstabilität, ein angemessenes Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit oder Ökologie. Allerdings gibt es hier Problematiken und Zielkonflikte. Ist eine Vollbeschäftigung erreicht, gibt es keinen Innovationsanreiz und ein stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum ist nicht möglich. Auch kann ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum auf einen langen Zeitraum bezogen keine umweltfreundliche Ökologie beinhalten. Wichtig ist auch, dass im zweiten Semester des Politik- und Wirtschaftsunterrichts in der Oberstufe besprochen wird, dass es angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftskonzeptionen gibt, dass es verschiedene Faktoren gibt, die einen Preis bestimmen und dass Angebot und Nachfrage wichtig für eine gesunde Marktwirtschaft sind. Der Preis selbt hat verschiedene Funktionen und sollte in der Wirtschaftspolitik als eine Art eigenes Organ angesehen werden, welches unerlässlich in der sozialen Marktwirtschaft ist.

Unsere soziale Marktwirtschaft - Das lebendige System

Wie in jedem lebendigen System gibt es in der sozialen Marktwirtschaft Hoch- und Tiefphasen. Mit dem Konjunkturzyklus schwanken Einnahmen und Aufschwünge ebenso wie Ausgaben, Verluste, unerwartete Ereignisse oder Subventionen des Staates. Modelle wie der Produktlebenszyklus geben wirtschaftspolitische Ursachen und Zeitspannen als Grundmaterial, um zeigen zu können, wann ein Produkt vom Markt genommen werden muss, wann es den meisten Gewinn macht und wann der Umsatz negativ oder besonders positiv wird. Außerdem gibt es die Wertschöpfungskette, ein relativ kompliziertes Modell, das den Schülerinnen und Schülern zeigen soll, was dahinter steckt, wenn ein Produkt auf den Markt kommt. Dass nicht nur Entwicklung und Produktion dazugehören, ist allgemein bekannt. Allerdings wird durch dieses Modell erklärt, wie Logistik, Werbung und verschiedene Medien, Forschungen und das Sponsoring auf Produkte ausgerichtet sind und Einfluss nehmen. Zum Dritten gibt es noch das Modell der Wettbewerbsfähigkeit. Zwar gehört dies eher in das Semester der internationalen Wirtschaftspolitik, aber es kann auch national angesprochen und angewendet werden, insbesondere, weil hier das Eingreifen des Zufalls und das Eingreifen des Staates in die Marktwirtschaft mit einbezogen werden. Die Faustregel lautet: Der Markt muss ein in sich funktionierendes System sein und der Staat darf nicht lenkend oder rettend eingreifen! Allgemein gesehen ist dies richtig, der Staat darf nur einen Rahmen für die soziale Marktwirtschaft darbieten und durch Regelungen und Normen unterstützend wirken. Kleinstunternehmen können durch Zuschüsse unterstützt werden, doch im Falle des Marktversagens soll auch der Staat nicht eingreifen und etwas korrigieren. Der Markt reguliert sich selbst und so soll die soziale Marktwirtschaft auch sein. Anders funktioniert die zentrale Planwirtschaft. Alles ist verstaatlicht, der Staat kontrolliert Güter, Produktion, Lieferung und Beschäftigung und somit soll möglichst viel Gerechtigkeit entstehen. Die zentrale Planwirtschaft steht der sozialen Marktwirtschaft also ähnlich gegenüber wie dr Konflikt zwischen Freiheit und Gleichheit. 

Wissenschaftler der Wirtschaftspolitik

Die Wirtschaftsissenschaftsprofessoren und –Theoretiker Adam Smith, Friedman, Keynes und Michael E. Porter werden im Semester der Wirtschaftspolitik angesprochen. Mit den beiden Gegenspielern Keynes und Fridman lernt man die angebotsorientierte und die nachfrageorientierte Wirtschaftskonzeption nach. Inwieweit die Nachfrage den Markt reguliert oder inwieweit das Angebot den Markt reguliert, wird in diesem Unterthema auf verschiedene Weisen in Theorien verpackt erklärt. Michael E. Porter verfasst Modelle wie die Wertschöpfungskette, um Sachverhalte vereinheitlicht nach Prinzipien zu sortieren und übersichtlich darzustellen. Adam Smith gilt als einer der wichtigsten und größten Wirtschaftstheoretiker der Weltgeschichte und taucht nicht nur in diesem Semester einige Male auf, um Sachverhalte zu verdeutlichen. Wichtig ist es, dabei zu beachten, dass viele Aussagen und Modelle auf Theorien basieren. Diese Theorien sind zwar weitestgehend bestätigt und auch in der Praxis umsetz- und anwendbar, dennoch gibt es in der Wirtschaftspolitik zahlreiche Facetten und Einzelfälle, bei denen individuelles Nachdenken sowie das Erarbeiten und Anwenden eigener Kompetenzen erforderlich ist.



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